Schlagzeugsound:
Ein guter Schlagzeugsound ist von sehr vielen Komponenten abhängig.
- Kessel: Birke klingt kürzer und knackiger, Ahorn eher länger
und wärmer.
- Felle: Einschichtige Felle klingen obertonreicher und länger,
doppelschichtige Felle klingen fetter und sind soundmäßig
auch leichter in den Griff zu bekommen.
- Stimmung: Ich versuche die einzelnen Trommeln so tief wie möglich
zu stimmen. Weiters ordne ich jeder Trommel einen bestimmten Ton zu.
z.B.: BD G1 und stimme dann in Terzen bis zum höchten Tom.
- Stöcke: je schwerer, desto lauter.
- Mikros: positioniere ich in der Regel 5-10 cm vom Fell entfernt und
richte sie gegen die Trommelmitte hin aus. Hihat- und Snare-Mikro richte
ich in gegengesetzter Richtung aus, um das Übersprechen so gering wie
möglich zu halten.
- Raum: Eine Garage wird immer nach Garage und nie nach Rosenholz klingen.
- Musiker: Selbst unter identen Voraussetzungen wird Thomas Lang nie wie
Billy Ward klingen und umgekehrt.
Dies sind nur ein paar grundlegende Tipps, die aber nur Anhaltspunkte sein
können. Ihr müsst selbst viel experimentieren, um für euch
richtige Lösungen zu finden. Und jede neue Situation erfordert neue
Lösungsansätze. Also dann, probieren geht über studieren.
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