Workshop

Schlagzeugsound:

Ein guter Schlagzeugsound ist von sehr vielen Komponenten abhängig.

  1. Kessel: Birke klingt kürzer und knackiger, Ahorn eher länger und wärmer.
  2. Felle: Einschichtige Felle klingen obertonreicher und länger, doppelschichtige Felle klingen fetter und sind soundmäßig auch leichter in den Griff zu bekommen.
  3. Stimmung: Ich versuche die einzelnen Trommeln so tief wie möglich zu stimmen. Weiters ordne ich jeder Trommel einen bestimmten Ton zu.
    z.B.: BD G1 und stimme dann in Terzen bis zum höchten Tom.
  4. Stöcke: je schwerer, desto lauter.
  5. Mikros: positioniere ich in der Regel 5-10 cm vom Fell entfernt und richte sie gegen die Trommelmitte hin aus. Hihat- und Snare-Mikro richte ich in gegengesetzter Richtung aus, um das Übersprechen so gering wie möglich zu halten.
  6. Raum: Eine Garage wird immer nach Garage und nie nach Rosenholz klingen.
  7. Musiker: Selbst unter identen Voraussetzungen wird Thomas Lang nie wie Billy Ward klingen und umgekehrt.

Dies sind nur ein paar grundlegende Tipps, die aber nur Anhaltspunkte sein können. Ihr müsst selbst viel experimentieren, um für euch richtige Lösungen zu finden. Und jede neue Situation erfordert neue Lösungsansätze. Also dann, probieren geht über studieren.

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